Die Ehrenseiten des

Leutnant Ferdinand Nandor Fischmann

Offizier der königlich ungarischen Armee 

Seine Kriegsjahre 1914 bis 1918 in Südtirol

in Englisch


Ulrich Mößlang Optik Heydenreich der  Tauchbrillenspezialist  und  zertifizierter Sport-Optiker  
  
Fernkampfwerke, Bunker, Infanteriestützpunkte, Stellungen und Festungen der Österreicher und Ex Forte der Italiener aus dem ersten Weltkrieg in den Alpen, Dolomiten, Verona, Venezien und Friaul.  Denkmäler in München, Bayern und dem Rest der Welt.

 

Diese Ehrenseiten sind dem Leutnant Ferdinand Nandor Fischmann gewidmet, der 1895 in Budapest geboren wurde. Als Offizier der Feldartillerie kämpfte er im Abschnitt Judicarien bis zum Kriegsende und kam danach in italienische Gefangenschaft, aus der er Ende 1919 entlassen wurde. 1926 wanderte er in die USA aus.

Sein Nachfahre Glen Gary aus New York / USA  stellte uns dieses einzigartige Bildmaterial aus dem Nachlass seines Großvaters zur Verfügung. Es sind beeindruckende und weltweit noch nie veröffentlichte Aufnahmen aus den Jahren 1914 bis 1918.

Aufgrund der Nummern der Feldpost-Dienststellen konnten die Einheiten, in denen er diente, ermittelt werden.
Die Feldpost Nr.215 gehörte zur 50.Halbbrigade, die bei Ausbruch des Krieges mit Italien in den Abschnitt Judicarien verlegt wurde.
Diese Feldpoststelle war von Januar 1915 bis Mai 1917 aktiv.
Die Feldpost Nr.432 gehörte zur 49.Infanteriedivision (vormals Pustertal Division) unter dem Kommando von Feldmarschallleutnant Franz Edler von Steinhart, dem Erbauer der modernen Festung Trient im Jahre 1915.

Teile dieser Division wurden am 1.Januar 1918 in den Abschnitt Judicarien verlegt.
Diese Feldpoststelle war von Oktober 1916 bis September 1918 aktiv. 

Aufgrund der vorläufigen Auswertung der bisher zur Verfügung stehenden Informationen kann davon ausgegangen werden, das die Einheit des Leutnant Fischmann zumindest vorübergehend in der Nähe der Ladaro-Sperre eingesetzt war. 

Bilder zeigen Leutnant Fischmann als Artilleriebeobachter in und vor einer Kaverne.
Er nannte die Position seiner Artillerieeinheit „ELLALAK“, nach dem Namen seiner Frau Ella Fischmann.
Wir hoffen, die Position dieser Stellung ausfindig machen zu können. Jedenfalls werden wir alles tun, um dieses Ziel zu erreichen. Auf den Rückseiten der Fotos ist Text in ungarischer Sprache, den wir übersetzen werden und dann hier nach und nach als Bildunterschriften zu den Fotos einstellen. 

Diese Seiten werden nach der Auswertung des jeweils neu eingehenden Materiales erweitert werden. Es handelt sich um einen weltweit einzigartigen Nachlass und es bedarf viel Arbeit, diese Dokumentation aufzubereiten. 

Selbstverständlich sind alle Interessierten, die Historiker und sonstigen Fachleute sowie die Mitarbeiter der relevanten Archive eingeladen, bei der Erstellung dieser Dokumentation mit Ihrer Hilfe beizutragen. Wir hoffen jedenfalls darauf und wären dankbar für jede Information!  

Wir danken Glen Gary herzlich für die Überlassung des Original-Materiales! 

Uli Mößlang, Wendl Pircher und Volker Jeschkeit


kleine gemischte Sturmtruppe mit Handgranaten


Gemischte österreich-ungarische Gruppe mit Handgranaten,
unterschiedlicher Form und Wirkung


Generalmajor Steinhart, der Kommandant von Lt. Fischmann

in Englisch

zu den historischen Fotos

Die 50. Halbbrigade

Zeitungsberichte 2011


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