Tauchen im Biersee
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Ulrich Mößlang der Tauchbrillenspezialist + zertifizierter Sport-Optiker Ein Bier, speziell für Taucher. Eines Tages nach einem interessanten Tauchgang im zweitwasserreichsten bayrischen See, dem Starnbergersee, der unter der Hand auch Biersee genannt wird, beschloss die Tauchgruppe Kleiner Steinfisch neue Wissensgebiete zu erobern und sich näher über die Gerstensaft-Geschichte ihres Heimatsees zu informieren. So belegten Sie einen Workshop bei dem bekannten Bierologen Günter Baumann aus Neuhausen. Bei den wissenschaftlich äußerst interessanten Gesprächen zum Thema: „Ist der Würmsee ein Biersee“ kamen alle Beteiligten nach langem Abwägen zu dem Ergebnis: „Ja er muss es sein“. Sind doch in den vielen Jahren des Transports über Lastkähne (die Kutschwege waren ja noch kaum ausgebaut) Unmengen von Bierfässern und Flaschen (vom Vorsitzenden der Tauchgruppe liebevoll als die „bayerischen Amphoren“ bezeichnet) über Bord gegangen. Schuld daran war meist ein regionaler stürmischer Wind aus dem Süden, allgemein als Föhn bekannt und gefürchtet.
Nur so ist es auch zu erklären, dass das Wasser langsam aber stetig einen Biergeschmack angenommen hat.. Nicht umsonst ist er einer der beliebtesten Tauchgebiete in Bayern, in dem die Saiblinge und Muscheln bestens gedeihen. Hechte von 1,20m sind keine Seltenheit und Aalrutten von Muränengröße an der Tagesordnung, sofern man die Höhlen der Felswände inspiziert.
Günther Baumann konnte den Teilnehmern die These durch ein altes bayrisches Volkslied begründen, das er mit melodischer Stimme in den Seminarräumen intonierte: "Ich
möcht gern an Biersee, So der ursprüngliche Text, der leider etwas abgeändert mit einem anderen oberbayrischen See berühmt wurde. Viele Tauchunfälle sind so vermutlich gar nicht auf ein Vereisen der Regler, sondern durch unerwartetes Verkrampfen der Gurgel (ähnlich einer Kehlkopf-Epilepsie) zurückzuführen, das durch überhastetes Schlucken der köstlichen Flüssigkeit auftritt. Nach der Übergabe von Urkunden zur bestandenen Prüfung als Bierologen-Gesellen beschlossen die Kleinen Steinfische spontan, sich an einer Privatbrauerei zu beteiligen und ein speziell auf sich abgestimmtes Bier brauen zu lassen, in erster Linie auch um die Gasblasen in ihren sportlichen Körpern schneller abbauen zu können (weltweit an jeder Bar allgemein als Decobier bekannt).
Die ersten Abfüllungen, teilweise in historischen Bierflaschen aus dem Biersee, der Sud sinnigerweise als Taucher Weiße und Taucher Hell benannt. Der Bierdeckel, oder bayrisch Bierfuizl genannt, zeigt auf der Vorderfläche die Kleinen-Steinfische und auf der Rückseite die Decobiertabelle zur ständigen Kontrolle der benötigten Menge. (Die Speziflaschen im Hintergrund sind nicht Teil des Brauversuchs und gehören unseren Chauffeurinnen, die wir in weiser Voraussicht mitgenommen haben.)
Günter Baumann, hier im Bild, Bierologe vom Richelbräu in Neuhausen hatte am 01.04.2010 zur Verkostung in Münsing beim alten Wirt eingeladen. Nach einem deftigen Entenessen wurden die verschiedenen Geschmacksrichtungen auf Verträglichkeit und Wirkung auf den Kreislauf, sowie Bläschenabbau im Körper, unter Zuhilfenahme der Decobiertabelle, getestet und für sehr gut befunden. Zu unserer eigenen Sicherheit wurden die ermittelten Werte gnadenlos aufgerundet.
Ferner stand noch ein hoch
wissenschaftliches Thema auf dem Plan. Siehe auch die Diskussion im Tauchernet: Hier klicken Die
Serienproduktion beim Richelbräu für die kleinen Steinfische kann beginnen und die
limitierten Bierfuizl sind für Sammler im Fanshop der
Kleinen Steinfische
erhältlich.
3 Stück 10.- inkl Versand.
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